Helvetia Med | Allgemeines
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Allgemeines

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Allgemeines

Die Schweiz hat seit vielen Jahren, im Bereich der Fachärzte in Kliniken und Ärztezentren, einen permanenten Ärztemangel zu verzeichnen. Des Weiteren können auch Landarztpraxen nicht mehr ausreichend quantitativ und qualitativ besetzt werden. Dieser Zustand wird in Zukunft noch verstärkt durch den altersbedingten Ruhestand zahlreicher Ärzte und die insgesamt stagnierende Zahl der Medizinstudenten aufgrund der begrenzten Aufnahmekapazitäten. Neben diesen ursächlichen Problemen des Ärztemangels, besteht in den westlichen Industrienationen zudem das Problem der Überalterung der Gesellschaft und der damit benötigten intensiveren und längeren (geriatrischen) ärztlichen Versorgung.

In der Vergangenheit wurden kostenintensive und oft mäßig erfolgreiche Rekrutierungsmaßnahmen zur Gewinnung von fachkompetenten Ärzten – mit Anzeigen in den entsprechenden ärztlichen Fachmagazinen und mit Hilfe von sogenannten Roadshows (Informations- bzw. Werbeveranstaltungen) – durchgeführt.

Um eine optimale Ärzterekrutierung und die Aufrechterhaltung der hohen und vorbildlichen Qualität des medizinischen Systems  in der Schweiz, auch in Zukunft weiter zu gewährleisten, wurde das innovative binationale Helvetia Med® Lizenzsystem eingeführt.

Fakten-Check:

  • Der Ärztemarkt in der Schweiz bietet großes Potential für deutsche Ärzte.
  • Von den in der Schweiz tätigen rund 32.000 Ärzten haben heute bereits 30% ihr Staatsexamen und ihren Facharzttitel in Deutschland gemacht.
  • Die Schweiz bildet weiterhin „dank“ Numerus clausus und zu später Anhebung von Studienplätzen, die nächsten 10 Jahre viel zu wenig Ärzte aus. Der „Ärzteimport“ muss daher weitergehen.

Expertenmeinung:

Das Schweizer Gesundheitssystem wäre - sowohl im stationären, wie auch ambulanten Bereich - bereits schon heute ohne Ärzte aus Deutschland nicht mehr „überlebensfähig“.
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Wie viele Ärzte werden in den nächsten Jahren benötigt?

Die in der Schweiz tätigen 32.000 Mediziner arbeiten jeweils zu 50% entweder in einer Klinik oder einer Praxis. Jeder Kanton verfügt dabei mindestens über ein Kantonsspital (Zentrumsspital). Daneben gibt es zwei wesentliche private Klinikketten in der Schweiz. Die Großregionen Basel, Bern, Zürich, Genf und Lausanne verfügen über eigene Kliniken mit universitärer Anbindung. Die Großregionen Zentralschweiz (Luzern), Ostschweiz (St. Gallen) verfügen über ein überregionales Zentrumspital mit Satellitenstandorten. Die ambulanten Arztpraxen sind je hälftig Hausarzt- oder Spezialistenpraxen. Einzel- und Doppelpraxen werden zunehmend durch Gruppenpraxen / MVZ ersetzt.

 

Aufgrund der Ärztedemographie sind alleine im ambulanten Bereich in den nächsten 3-5 Jahren 3.000 bis 5.000 Arztpraxen neu zu besetzen. Bei den Kliniken verhält es sich ähnlich. Je nach Facharztdisziplin und der Ärztefluktuation in den Kliniken sind pro Jahr 2.000 bis 4.000 Kaderarztstellen zu ersetzen. Dazu kommen 3.000 Assistenzarztstellen, welche durch Rotation und nach Beendigung der Ausbildung zu besetzen sind.

Fazit:

Das Schweizer Gesundheitssystem basiert unter anderem auf der Selstverantwortung der Versicherten im Hinblick auf die Inanspruchnahme, der für sie sinnvollen ärztlichen Leistungen. Hierdurch liegen die weiteren Vorteile auf der Hand:
Leistungsgerechte und bessere Bezahlung durch weniger Budgetierung und Bürokratie, damit bessere Arbeitsbedingungen und eine hohe Arbeitszufriedenheit der Ärzte.